Der Biospeiseplanmanager

Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen

Antoine de Saint-Exupery
Carola Petrone, Joachim Lorenz und Stephanie Weigel Pressekonferenz zum „Bio-Speiseplanmanager“ am 27.05.2014 im Rathaus in München ND © B.Wackerbauer/Tollwood

Umstellen auf Bio. Und das auf Knopfdruck.

Acht Jahre Erfahrung im Rahmen der Gemeinschaftsinitiative „Bio für Kinder“, die Tollwood gemeinsam mit dem Referat für Gesundheit und Umwelt der Landeshauptstadt München im Jahr 2006 ins Leben rief, haben jedoch gezeigt: Bio-Kost in Kindergarten und Schule ist machbar und finanzierbar. Allerdings ist die Speiseplangestaltung für viele Einrichtungen eine große Herausforderung.

Laut einer Umfrage des Münchner Referates für Bildung und Sport legen 84 % der Eltern in München Wert auf Bio-Kost. Gleichzeitig haben Kinderbetreuungseinrichtungen oftmals Bedenken, von konventionellem Essen auf Bio-Kost umzustellen: Zu umständlich, zu teuer, geht nicht, so die Befürchtungen.

Aus diesem Grund hat die Gemeinschaftsinitiative „Bio für Kinder“ in Kooperation mit Bio-Köchin Carola Petrone, Inhaberin des Bio-Catering-Unternehmens „Il Cielo“, den „Bio-Speiseplanmanager“ entwickelt: Ein online zugängliches Programm, das Speiseplanung, Küchenmanagement und Rezeptdatenbank miteinander verknüpft – und damit deutschlandweit einmalig ist: Denn mit dem Bio-Speiseplanmanager können Einrichtungen praxiserprobte, ernährungsphysiologisch ausgewogene, saisonal abgestimmte und preislich kalkulierte Speisepläne in 100 % Bio-Qualität inklusive der dazugehörigen Rezepturen abrufen. Auf Knopfdruck werden Kosten kalkuliert und Einkaufspläne erstellt.

Ob privater Kindergarten oder öffentliche Schule, große Küchen oder kleine, vegetarische oder nicht-vegetarische Ausrichtung, in München oder Hamburg: Der „Bio-Speiseplanmanager“ passt sich den Bedürfnissen der Einrichtungen an und wird kostenfrei zur Verfügung gestellt. So gelingt die Bio-Umstellung in Kinderbetreuungseinrichtungen im Handumdrehen.

Der Erfolg unseres Konzeptes kann sich sehen lassen: Der Bio- Speiseplanmanager wurde von mehr als 3000 Einrichtungen genutzt. Die Beta Version hat sich nun auf vegetarisch/vegane Küche spezialisiert und kann noch einiges mehr.

Biospeiseplanmanager https://biospeiseplan.de/

Möchten Sie ebenfalls erfahren, welche Grundlagen hinter der Planung stecken?

Informieren Sie sich unverbindlich unter info@ilcielo.de.

Bio Offensive München

Alles worauf es in der Welt ankommt, ist ein gescheiter Einfall und ein fester Entschluss

JW v. Goethe

Die Bio Stadt München hat sich verpflichtet bis 2025 mindestens 60% Biolebensmittel in allen Einrichtungen der Stadt zu verwirklichen. Durch den Stadtratsbeschluß wurden Projekte ins Leben gerufen, die dabei helfen sollen, daß das Ziel erreicht wird.

Ich durfte 2 Jahre lang die Küchenkräfte im Umgang mit Biolebensmitteln schulen. Dabei wurde der Fokus auf die Planung des Speiseplanes und der Umsetzung in den einzelnen Küchen berücksichtigt.

Der Alternativtext
Dies ist die Bildbeschriftung

Seminar – Nachhaltigkeit in der Gastronomie

Alles , was wir für uns selbst tun, tun wir auch für andere und alles was wir für andere tun, tun wir auch für uns selbst

Thich Nath Hanh

Seminarinhalte

Sie erkennen die Chance durch Nachhaltigkeit Ihren Gastrobetrieb stärker zu etablieren. Sie definieren die benötigten Voraussetzungen und setzen neue Maßstäbe für Ihre Qualitätsansprüche und nachhaltige Unternehmensausrichtung. Mit trendigen Ideen und kreativem Input bringen Sie frischen Wind in Ihre bioregionale Küche und präsentieren sich agil, zeitgemäß und  inspirierend.

 Megatrend Nachhaltigkeit

  • Die 3 Säulen der Nachhaltigkeit

Ein Selbstcheck – Wo steht mein Unternehmen gerade im Bezug auf Nachhaltigkeit?

  • Grundlagen für mehr Nachhaltigkeit schaffen
  • Eine kurze Selbstanalyse

Die Chance Nachhaltigkeit zu etablieren

• Voraussetzungen definieren

Umsetzung einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung

Klimaneutral werden

Maßstäbe setzen durch klare Qualitätsansprüche

Einsatz von nachhaltiger Verpackung

Mehr als Ökopapier

Bio Regional in der Küche

  • Einsatz von Bio Regionalen Lebensmitteln
  • Bio Kontrolle – die ersten Schritte

Dauer: 1 Tag, 9-17 Uhr

Referent*in: Carola Petrone

Gerne kann dieses Seminar als Inhouse Seminar gebucht werden

Teilnehmerzahl max. 15 Personen

Wirte kochen für Kinder

Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ist ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ist ein Erfolg

Henry Ford

Eine Frau. Eine Idee. Ein Konzept macht Schule.

Täglich essen in Bayerns Schulen und Kindergärten über 500.000 Kinder ein warmes Mittagessen. Meist werden die Einrichtungen jedoch von Zentralküchen oder großen Cateringunternehmen beliefert.

Wer Kinder hat, weiß allerdings, dass diese besonders beim Essen ihre Vorlieben haben. Würde man Kinder fragen, dann bestünde der Speiseplan für eine Woche hauptsächlich aus Pommes, Pizza und Spaghetti. Ein optimales Ernährungskonzept, dass über Jahre hinaus jeden Tag nicht nur schmeckt, sondern auch den hohen Nährstoffbedarf von Kindern deckt, sieht jedoch anders aus.

Für Kinder zu kochen ist daher eine besondere und große Herausforderung. Es soll nicht nur schmecken, sondern muss vor allem die Ausgewogenheit der Ernährungsbedürfnisse der kindlichen und jugendlichen Lebensabschnitte nach ernährungsphysiologischen Gesichtspunkten berücksichtigen. Somit ist gerade im sensiblen Bereich der täglichen Kinderverpflegung vor allem Qualität als auch Kochkunst ausschlaggebend. Daher ist es ein konsequenter Schritt, die Kinderverpflegung weg von der Zentralküche in die Hände von Kochprofis – den regionalen Wirten – zu geben.

Aus diesen Überlegungen heraus ist das Kooperationsprojekt „Wirte kochen für Kinder“ zwischen dem DEHOGA Bayern und der Vernetzungsstelle Schulverpflegung Bayern entstanden. Die Basis des Konzeptes „Wirte kochen für Kinder“ bildet eine Seminarreihe, in der Wirte alles rund um das Kochen für Kinder erfahren können.

Als Expertin habe ich die Seminarreihe konzipiert. Über 2 Jahre konnte ich fast 100 Wirten und Wirtinnen mehr Fachwissen rund um die Kinderverpflegung näher bringen.


Erklärfilm „Wirte kochen für Kinder „

Ökomodellregion Regensburg – Bio Regio Coaching

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es

Bertold Brecht

In der Bio Stadt Regensburg wurden in allen Ausschreibungen der Kinder und Schulverpflegung feste Qualitätskriterien verankert. Im Rahmen der Öko – Modell Region Regensburg Land, wurde ich beauftragt 4 Caterer bei der Umsetzung Bio Regionaler Verpflegung zu unterstützen.

Wir hatten 1 Jahr Zeit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Alle Caterer haben begonnen Bio Lebensmittel einzusetzen. Bio Regional wird es erst 2024, da wir Bauern finden konnten, die extra für die Caterer Gemüse und Kartoffeln anbauen. Nachdem geklärt wurde welcher Bedarf besteht und wie die Produkte zu den Caterern kommen, kann es losgehen.

Ich wünsche weiterhin viel Erfolg!

https://oekomodellregionen.bayern/stadt.land.regensburg/nachrichten/2403/landraetin-tanja-schweiger-weiht-neue-wertschoepfungskette-fuerbio-schaelkartoffelein

https://oekomodellregionen.bayern/stadt.land.regensburg/nachrichten/2196/kuechenfertige-bio-kartoffeln-aus-der-region-regensburg

https://oekomodellregionen.bayern/stadt.land.regensburg/nachrichten/2157/urkunden-fuer-regensburgs-caterer

Best Economy Forum

Der Beginn eines nachhaltigen Welt Wirtschaftsforum

Die Idee entstand in einem Gespräch über Chancen und Möglichkeiten der Biobranche. Es ist schade dass die nachhaltige Wirtschaft oder besser Menschen die Unternehmen haben, die nachhaltig wirtschaften so wenig öffentliche Anerkennung bekommen. Sich sogar oft noch rechtfertigen müssen, warum ihr Produkt oder ihre Dienstleistung mehr kostet als woanders. Als Präsidentin der Bio Hotels, die ich von 2015 bis 2019 war, kam ich so ins Gespräch mit Jan Plagge Präsident Bioland. Schnell war die Idee geboren. Ein nachhaltiges Wirtschaftsforum mit dem Ziel ein gemeinsames Manifest der nachhaltigen Wirtschaft zu kreieren, zu veranstalten. Schnell war mit der Gemeinwohlökonomie ein Mitstreiter gefunden und schon ging es los: 

von 9.-11.4.2019 trafen wir uns dann in Bozen. 

Mentorin bei „Bio für Kinder“ München

Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist

unbekannt

100% BIO? LOGISCH!

Pressekonferenz „6 Jahre Bio für Kinder“ am 30.11.2012 in Ziemanns Kochschule in München ND © B.Wackerbauer/Tollwood

Unterstützt von Paten der Münchner Unternehmenswelt, welche die Bio-Mehrkosten für einen Zeitraum von zwei Jahren übernahmen, hat »Bio für Kinder« viele sehr unterschiedliche Kinderbetreuungseinrichtungen bei der Umstellung auf Bio-Kost begleitet – und gezeigt das Bio in der Kinderverpflegung möglich ist. Bio überzeugt nicht nur Groß und Klein, auch die befürchteten Mehrkosten sind wesentlich niedriger als erwartet

Wir Paten unterstützen Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen dabei, ihre Küche auf 100% Bio umzustellen!

Infos zum Projekt https://www.tollwood.de/wp-content/uploads/2016/08/bfk-mentoren-infoblatt_final.pdf

Seit 2010 unterstütze ich dieses Projekt als Mentorin für München.

Viele Köpfe – ein Ziel. Da macht das Zusammenarbeiten Spaß!

Pateneinrichtungen waren unter anderem:

  • Kindergärten der Gemeinde Herrsching
  • Waldorfschule Schwabing
  • Kindergärten der Stadt München
Pressekonferenz „6 Jahre Bio für Kinder“ am 30.11.2012 in Ziemanns Kochschule in München ND © B.Wackerbauer/Tollwood

Meine Referenzen

Indem wir andere zitieren, zitieren wir uns selbst

Julio Cortázar
Im Bereich Beratungen und Seminare
Im Bereich Coaching

Beratung und Coaching

Du findest den Weg nur, wenn Du Dich auf den Weg machst

Maria Ward
Portrait

Beratung und Coaching aus der Praxis

Seit Jahren biete ich mein Wissen in Beratungen und Coachings an. Folgende Themenschwerpunkte habe ich zu bieten:

  • Gestaltung eines saisonalen Speiseplanes
  • Umstellung auf Bio in der Gemeinschaftsverpflegung
  • Küchenorganisation
  • Einsatz von regionalen Lebensmitteln
  • Warenwirtschaft und Kennzahlen in einer Großküche
  • Einkaufsmanagement

Fragen Sie gerne an unter carola.petrone@ilcielo.de

katalanisches Rinderragout WEIHNACHTEN IN ALLER WELT -Spanien

Heute sind wir in Spanien angekommen. Am 24. Dezember, der Noche Buena, trifft man sich dann mit der ganzen Familie zu einem üppigen Essen. Neben diversen Köstlichkeiten kommt auch ein spanisches Gericht auf den Tisch, das sich „Turron“ nennt. Es besteht aus Eiern, Mandeln, Honig und Zucker und ist das Highlight auf jeder Festtagstafel. Nach dem Essen gibt es nicht etwa Nachtisch, sondern auf den Tisch kommt dann die „Urne des Schicksals“, ein kleines Gefäß, in dem sich Geschenke befinden, aber auch Nieten. Nun muss jeder Familienangehörige solange in die Urne greifen, bis er ein Geschenk gezogen hat. Weiterlesen